No Poo – ekelig oder eine wirkliche Alternative?

Seife und Naturhaarbürste: ein Experiment!

Wie alles begann…

Zugegebenermaßen begann alles damit, dass ich mich wunderte, als ich Haar-Shampoo gekauft habe, warum da auf einmal steht „ohne Silikone“. Es machte mich stutzig, da ich eigentlich Silikone mit anderen Produkten als Haarshampoo in Verbindung brachte. Ein Versuch wert habe ich mir gedacht. Durch das Shampoo, was ich bisher benutzt habe, juckte meine Kopfhaut, also musste ein anderes Shampoo ohnehin her. Zuhause wollte ich recherchieren, im Laden dachte ich mir, ich nehme es einfach mal mit und probiere es aus. Am Küchentisch gab ich also „Shampoo ohne Silikone“ ein und erhielt etliche Vorschläge von Seiten, auf denen zum einen zu lesen ist, dass Silikone das Haar wunderbar glatt machen und sich um die Haare legt. Zum anderen gab es auch kritische Seiten. Also las ich mich schlau und war am Ende eher verunsichert als schlauer. In einem Buch steht sogar, welche Endungen die chemischen Begriffe von Silikonen haben. Ich schaute selbstverständlich direkt auf die Rückseite meines Shampoos nach und darin befanden sich Stoffe, die laut Internet Silikone waren, aber auf dem Shampoo stand „ohne Silikone“.

Warum ich mich zu dem Experiment No Poo entschloss

Silikone stehen laut Internetrecherche im Verdacht, eine künstliche Schicht um die Haare und über die Kopfhaut zu legen, die folglich nicht mehr atmen kann. Die Aufgabe der Haut Schädliches auszuscheiden wird dadurch verhindert und dies führt zu Hautverunreinigungen und im schlimmsten Fall wohl sogar zu Neurodermitis. Außerdem seien die künstlichen Stoffe wasserunlöslich und schädlich für die Umwelt. Weiter las ich, dass Paraffine und Parabene ebenfalls nicht die besten Inhaltsstoffe seien. Parabene ähneln wohl dem Hormon Östrogen und schädigen unseren Körper, weil es ein Stoff ist, der nicht in den Körper gehört. Da es aber wohl keine Studien gibt, die genau diese Aussagen belegen und meine Kopfhaut durch das letzte Shampoo wirklich juckte, dachte ich mir, was habe ich zu verlieren? Ein Bekannter von mir benutzt seit Jahren keine Cremes, Lotionen oder Haarpflegeprodukte, sondern ausschließlich Seife. Darauf schwört er. Er sagt, er benutzt lieber Seife mit wenigen Inhaltsstoffen, als Produkte, wo er die Inhaltsstoffe nicht einmal problemlos aussprechen könne. Natürlich forderte er mich vor ein paar Jahren auf, auf Anhieb die Inhaltsstoffe meines Haarshampoos richtig vorzulesen. Ich lies mich nicht darauf ein.

 

Heute, ein paar Jahre später, juckte mir nach jeder Haarwäsche die Kopfhaut. Es war mir so unangenehm vor Freunden und Arbeitskollegen.

 

Meine neuste Errungenschaft: die Naturhaarbüste mit Wildschweinhaaren

Im Internet kam ich von einer Seite auf die nächste und viele empfahlen eine Naturhaarbürste. Die Borsten seien aus Wildschweinen-Haaren und besonders gut für die Kopfhaut. Das Bürsten regt die Durchblutung an und verteilt körpereigenes Talg in den Haaren. Ich schrieb es auf die Einkaufsliste. Ich dachte mir, so teuer kann es nicht sein und wenn ich dadurch den Juckreiz los werden, lohnt sich die Investition auf jeden Fall. Beim nächsten Einkauf stand ich vor dem Bürstenregal und staunte nicht schlecht, dass ich es eine Naturhaarbürste gab. 10,99 € und der Juckreiz gehört der Vergangenheit an.

 

Eine Bürste hatte ich nun schon einmal, Seife war noch zu Hause, also konnte es los gehen. Bei der nächsten Gelegenheit wusch ich also meine Haare statt mit Shampoo (von dem ich immer noch nicht weiß, ob es jetzt Silikone enthält oder nicht) mit Seife. Zugegeben war es etwas mühselig, bis es schäumte. Bei meinem alten Shampoo schäumte es sofort und jetzt brauchte ich ein bisschen, bis auf dem ganzen Kopf der Schaum verteilt war.best fake id, Danach wusch ich meine Haare gründlich aus. Zum Glück durftet die Seife gut! J

Den Unterschied bemerkte ich sofort. Früher benutzte ich nach dem Shampoo noch eine Spülung und merkte immer schon beim Ausspülen, dass die Haare schön weich und glatt waren. Ich hatte auch beim Bürsten nie Probleme mit Knoten oder dass die Haare ziepen. Da sich meine Haare so „komisch“ anfühlten, nahm ich etwas von meinem Haaröl und verteilte es in meinen Haaren. Das Haaröl habe ich früher schon benutzt. Es lässt die Haare richtig schön duften und macht sie wunderbar glatt.

 

Als die Haare trocken waren, weihte ich meine neue Naturhaarbürste ein. Ein ulkiges Gefühl, fake id,aber angenehm. Ich merkte, wie es in der Kopfhaut kribbelte und ich es wirklich genoss meine Haare zu bürsten. Und um ehrlich zu sein: einen Unterschied zu mit Shampoo gewaschenen Haaren bemerkte ich fast gar nicht! Ich habe ungefähr schulterlanges Haar und streife mir häufig durch die Haare. Dabei ist mir aufgefallen, dass die Haare mehr Griff hatten. Meine Haare waren jetzt nicht aufgeladen oder fielen besonders gut, sondern meine Finger glitten nicht mehr so einfach durch die Haare. Im Grunde war das der einzige Unterschied, den ich bemerkte, aber eigentlich war das meckern auf hohem Niveau, weil der Unterschied wirklich marginal war. „Das hat ja schon mal gut geklappt“ dachte ich mir und schwor mir zugleich durchzuhalten. Ich hatte nämlich gelesen, dass eine Umstellung von Shampoo (mit oder ohne Silikonen) auf Naturkosmetik, wo ich meine Seife einordnete, Wochen dauern kann. Einen Monat halte ich durch!

 

Die ersten Ergebnisse des No Poos Experiments

Am zweiten Tag merkte ich abends, dass der Ansatz so langsam fettig wurde. Am nächsten Morgen,Scannable Fake ID, also zwei Tage nach der Haarwäsche mit Seife warne die Haare licht strähnig und mein Ansatz fettig. Abends habe ich mir die Haare zum zweiten Mal mit Seife gewaschen. Ich benutze eine Seife aus Schafsmilch. Durch die Seife entsteht ein besonders feiner Schaum, der sich toll einmassieren lässt. Dieses Mal werde ich kein Haaröl nach der Wäsche einmassieren, sondern nur noch bürsten. Ich bin auf das Ergebnis gespannt!

 

Schreibe einen Kommentar

Item added to cart.
0 items - 0,00
Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.